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Mit seinen 906.806.9 Quadratkilometern (zum Vergleich die Schweiz: 40000 km2) ist Mato Grosso der drittgrösste der 26 Bundesstaaten Brasiliens. Auf dieser riesigen Fläche wohnen aber nur etwa 2,3 Millionen Menschen (Schweiz: 7 Mio.).
Mato Grosso heisst "dichter Wald". Weite Flächen von Mato Grosso sind jedoch wenig bewaldet. Die grosse Ausnahme bildet im Norden das Randgebiet des Amazonas-Urwalds und im Süden das Pantanal. Das Pantanal, dieses über 230 000 Quadratkilometer grosse Gebiet, kennt zwei Jahreszeiten: Die Regen- und die Trockenzeit. In diesem ökologischen Paradies, dem grössten Süsswasser-Überschwemmungsgebiet der Erde, leben 650 Vogelarten (darunter 25 Papageien-Arten), 90 Säugetierarten, 100 Reptilienarten und über 2000 Pflanzenarten. Das Pantanal ist eines der letzten Refugien für viele bedrohte Tierarten. In diesem Naturreservat ist nicht nur das Beobachten und Fotorgrafieren eine reine Freude, sondern auch das Angeln. Das Pantanal gilt als eines der reichsten Bihnnen-Fischgebiete der Welt. Piranhas sind in Massen vorhanden. Über 20 Arten sind reine Pflanzenfresser, und ihre fleischfressenden Artgenossen sind nicht einmal halb so schlimm wie ihr Ruf. Das Klima in Mato Grosso ist tropisch, und in der Hautpstadt dieses Bundesstaates, in Ciuabá, beträgt die jährliche Durchschnittstemperatur rund 26 Grad Celsius. Der durchschnittliche Jahresniederschlag liegt im allgemeinen bei mehr als 1500 Millimetern, wobei der meiste Regen von November bis April fällt. Die wichtigste Einkommensquelle in Mato Grosso ist die Soja produktion. Daneben werden Viehzucht, Baumwolle, Matepflanzen, Mais, Reis, Zuckerrohr und Tabak angebaut. Die Wälder im Norden liefern Kautschuk zur Gummiherstellung. Goldsucher haben Mato Grosso im frühen 18. Jahrhundert als erste erschlossen. Die Förderung von Gold und Diamanten ist auch heute noch von Bedeutung. Dennoch bleibt der Mato Grosso eine abgeschiedene, dünn besiedelte und unterentwickelte Region. UeSo-Pousadas, |
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