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Warum mit uns?

   

Das Schwemmland Pantanal wird es laut einigen Umweltschutzorganisationen in 50 Jahren nicht mehr geben. Neben dem Problem der Überdüngung durch den zunehmenden Viehbestand der Rinderfazenderos im Schwemmland ist vor allem die zunehmende Abholzung durch Brandrodung Grund für das Verschwinden. Auch die Abholzung in der Cerrado-Region in Mato Grosso do Sul und Mato Grosso zugunsten von Soja- und Zuckerrohrplantagen ist eine der Hauptursachen der Schwemmlandzerstörung.

Unsere UeSo-Cerrado liegt in der Cerradogegend im Hochland Pantanal in Mato Grosso. Die UeSo Pantanal liegt an der Transpantaneira weiter südlich in Mato Grosso. Leider werden die ausländischen Besucher des Pantanals mit Ökowerbung zum Narren gehalten. Viele Pousadas im Schwemmland benützen das Wort «öko» und stehen nun bei fast allen Pantanal-Anbietern in der Welt als Öko-Pousadas in ihren Broschüren. Doch in dieser Gegend heisst öko schlicht und einfach Naturverkauf. Mit Naturschutz hat dies jedoch gar nichts zu tun. Es gibt kein Reglement für öko, geschweige denn eine Kontrolle. Die meisten dieser Pousadas, die sich öko nennen, setzten Brandrodungen ein, um Viehland zu gewinnen und verbrennen Abfall auf ihren Fazendas anstatt diesen fachgerecht zu entsorgen.

Wir von der UeSo-Pousadas nennen uns deshalb bewusst nicht öko. Auf unserer 1400 Hektaren grossen Farm im Cerrado und auf den 700 Hektaren im Schwemmland haben wir jedoch ein eigenes Nachhaltigkeitskonzept, welches wir mit unseren Mietarbeitern besprochen haben und konkret umsetzen.
Wir brennen keinen Wald ab und wir trennen unseren Abfall. Was wir nicht selber entsorgen können, bringen wir in die Stadt zur Entsorgung.
Natürlich kompostieren wir unsere Küchenabfälle und benützen den Humus für unseren Gemüse- und Früchtegarten. Im Garten wird kein Gift benützt, was für unsere Gärtner nicht immer einfach zu verstehen ist.

Es braucht viel Zeit und Energie, unseren Mitarbeitern die Wichtigkeit des Naturschutzes zu erklären und sie dazu motivieren, Massnahmen für den Umweltschutz auch umzusetzen.
Natürlich haben wir als Bauernhof auch einige Kühe, jedoch nur für den Eigenbedarf. Dadurch können wir unsere eigene Milch und auch unseren eigenen Yoghurt produzieren.

In den zehn Jahren hat durch unsere Umweltpflege der Wildtierbestand auf der Fazenda erfreulicherweise wieder zugenommen. Seidenäffchen, Kapuzineraffen, Nasenbären, Aguti und sogar den Ameisenbären, die Anakonda und selbst den Jaguar haben wir hier wieder gesehen.

Wir kämpfen für unser Pantanal-Hochland-Cerrado-Gebiet, welches leider noch weniger bekannt als das Pantanal-Schwemmland ist. Jedoch müssen beide dringend geschützt werden, da sie sich gegenseitig brauchen und beeinflussen. Die Flüsse des Pantanals, welche während der Regenzeit über die Ufer treten und das Tiefland grossflächig überschwemmen, werden auch von den Flüssen der Cerrado gespiesen. Zunehmende Abholzung, Luftverschmutzung durch Brandrodung und Abgase sind Gründe für die globale Klimaveränderung. In dieser Region führt eine Veränderung zu weniger Regenfällen, was allmählich zur Austrocknung der Cerrado und schliesslich zu einer Trockenlegung des Schmwemmlandes führt. Eine einzigartige Natur- und Kulturlandschaft droht zu verschwinden – wir möchten unseren Beitrag leisten, dies zu verhindern.

Es würde uns freuen, wenn Sie uns als Begleiter für beide Gebiete Pantanal-Schwemm- und Trockenland wählen. Wir werden Ihnen bei Ihrem Besuch noch vieles über diese herrliche Gegend erzählen, was Sie garantiert zum Staunen bringt. Ein kleiner Teil von unserer Einnahmen wird für den Schutz dieser Region eingesetzt. So helfen Sie mit, diese gefährdete Cerrado-Region und das Pantanal zu schützen.

 

Das schweizerisch-brasilianische Ehepaar Sonia und Ueli Wittwer mit ihren Kindern (von links) Yara (16) Jessica (12), und Vinicius (17)

 

 

Adresse: UeSo-Pousadas,
Cx.P. 21 78490 000
Jangada M.T., Brasil
Tel: 0055 65 3391 13 95
oder
0055 65 99686037
Natel 0055/65 9981 36 09

e-mail : ueso@terra.com.br
Website: www.pantanal.ch

 

 

 

 

 

 

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